Fragen zur Wirtschaftsmediation

 

 

 

 

Wirtschaftsmediation kann die Produktivität von Organisationen steigern.

 

Sie trägt zur Teambildung bei und verbessert Prozessstrukturen.

 

Sie wirkt innovativ auf Mitarbeiter und Führungskräfte zugleich.

 

 

 

Was ist Wirtschaftsmediation?

Wirtschaftsmediation ist eine professionelle Dienstleistung. Sie wird dazu durch konstante Weiterentwicklung des Mediationsverfahrens und permanente Anpassung an die Ansprüche der jeweiligen Organisationseinheiten bzw. Unternehmen.

 

Wirtschaftsmediation richtet sich ausschließlich danach, den Anforderungen der Wirtschaft zu dienen und kontinuierliche Verbesserungsprozesse zu begleiten.

 

Dieses pragmatische bzw. professionelle Herangehen unterstützt die Beteiligten, Themen wie Effektivität und Förderung der Leistung der Mitarbeiter umfassend und zeitsparend in den Griff zu bekommen.

Es ist somit wichtig zu erkennen, welche Konfliktbearbeitungsmaßnahmen verwendet werden können, um die Ziele der Organisation, z.B. die Arbeitsfähigkeit eines Teams wiederherzustellen, zu erreichen.

Wirtschaftsmediation ist auch bei noch nicht eskalierten Konflikten erfolgreich einsetzbar, um mögliche Auseinandersetzungen vorzeitig konstruktiv zu gestalten.

 

Wo wird Wirtschaftsmediation eingesetzt?

 

  • zwischen Unternehmen und ihren Partnern
  • mit Kunden, Verbrauchern
  • mit Lieferanten
  • in Gesellschaften (u.a. in Familienunternehmen bei Betriebsübergaben…)
  • bei Fragen des Arbeitsrechts…

 

innerbetriebliche Mediation

 

  • bei Gründung, Weiterentwicklung und Abwicklung von Unternehmen
  • zwischen Mitarbeitern, zwischen Teams
  • zwischen Mitarbeitern und Führungskräften bzw. zwischen Führungskräften
  • zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung…

 

 

 Welche Vorteile bietet Wirtschaftsmediation?

 

  • Kostenreduzierung im Vergleich zu nicht geregelten Konflikten in Unternehmen
  • Zeitersparnis durch Konzentration auf die Aufgaben und nicht auf die Konflikte
  • Mitarbeiterbindung: weniger Fluktuation und innere Kündigungen, Krankheiten und Fehlzeiten sowie weniger kontraproduktives Verhalten, weniger Aufwand für Neueinstellungen
  • Verbesserung von Organisationsstrukturen: Sind Konflikte beigelegt, können sich die Mitarbeiter wieder auf ihre Tätigkeit konzentrieren, die Unternehmen arbeiten wirtschaftlicher
  • Betrieblicher Imagegewinn: Unternehmen können als fortschrittlich wahrgenommen werden, da Konflikte bearbeitet und dabei nachhaltige Verfahren einsetzt werden
  • Hohe Akzeptanz: Es wird offen verfahren und die Beteiligten haben die Möglichkeit, ihre Themen sachlich anzugehen. Direkte Konfrontationen werden vermieden

 

Wirtschaftsmediation und Bedürfnisklärung?

 

  • Als Konfliktbearbeitungsmaßnahme in der Wirtschaft ist es möglich, Mediation ohne tiefgreifende Bedürfnisklärung einzusetzen
  • Für die Beteiligten bedeutet das, dass sie die Frustration über bestimmte Themen äußern können und diese gewürdigt wird
  • Die Bedürfnisse der Beteiligten werden jedoch in diesem Rahmen nicht „veröffentlicht“
  • Eine separate Bedürfnisklärung kann bei Bedarf anderweitig erfolgen

 

 

Das hat folgende Vorteile:

 

  • Die Frustration mangelnder Bedürfnisklärung kann als Folge von veränderten künftigen Arbeitsweisen und Handlungen abgebaut werden
  • Die veränderten Arbeitsweisen bzw. Handlungen können zu einer positiveren Zusammenarbeit der Beteiligten und damit zu einem Mehrwert für das Unternehmen führen
  • Die Konfliktbeteiligten sind eher dazu bereit, mitzuarbeiten, da im beruflichen Kontext nicht von ihnen erwartet wird, sich mit Arbeitskollegen und Vorgesetzten über Bedürfnisse und Wünsche auszutauschen