Miteinander reden anstatt zu streiten bei erbrechtlichen und familiären Konflikten

 

 

Wie fühlt sich das für Sie an, über Themen wie Streit in der Familie nachzudenken?

 

 

 

Haben Sie Verwandte, die sich aus dem Weg gehen, weil sie nach einem Todesfall jahrelang über das Erbe streiten? Oder kennen Sie Paare, die sich scheiden ließen und jahrelang wegen der Kinder und Unterhaltsansprüchen vor Gericht stehen? Oder lässt es Sie oft nicht schlafen, dass Sie Ihr Erbe regeln wollen, Sie sich jedoch nicht getrauen, Ihren tatsächlichen Willen gegenüber Ihren Kindern, Verwandten und Freunden auszusprechen?

 

Das Thema ist sensibel und sehr emotional. Es geht um uns und unser Zusammenleben mit den Menschen, die uns nahestehen. 

 

Spüren Sie, dass Sie innerlich schon in Ihren Abwehrmodus gehen, wenn Sie an diese Situationen denken? Überlegen Sie, ob es vielleicht besser wäre wegzulaufen, zu kämpfen oder sich tot zu stellen?

 

Lassen Sie uns überlegen, welcher Umgang mit diesen Themen für Sie zufriedenstellend wäre.

 

Wer vertritt Ihre Interessen?

 

Aus Erfahrung als Rechtsanwältin weiß ich, dass erbrechtlicher und familiärer Streit Themen sind, bei denen viele Menschen die Augen schließen oder einen Dritten, oft eine Juristin bitten, sich darum zu kümmern.

 

Sie geben das Thema somit in fremde Hände und möchten mit ihren Streitgegnern nicht in Berührung kommen. Meist ist es dann so, dass Aufregung und Ärger unverändert bestehen bleiben oder sogar schlimmer werden.

 

Wenn Sie eine Anwältin mandatieren, vertritt sie Ihre Interessen. Und das ist oft sehr gut so. Manchmal entscheiden dann Gerichte und alle Streitparteien bekommen ein juristisch neutrales Urteil vorgesetzt, nach dem sie sich künftig zu richten haben. 

 

Oft berichten Mandanten, dass das Urteil ihren Konflikt nicht aus der Welt geschafft hat. Es fühlt sich für sie so an, als ob ihre persönlichen Themen, Bedürfnisse und Interessen nicht genug berücksichtig wurden. Können Sie das nachvollziehen?

 

Was sind Ihre Ansprüche?

 

Da ich sowohl Rechtsberatung als auch Gesprächsführung anbiete, weiß ich aus Erfahrung, dass es sich oft erstmal besser anfühlt, wenn Ihnen jemand zeigt, welche gesetzlichen Ansprüche Sie haben und wie Sie diese geltend machen können. Und ich finde, dass das eine wichtige Voraussetzung dafür ist, miteinander zu reden.

 

Geht die Auseinandersetzung jedoch vor Gericht, ist es so, dass auch nur über die gesetzlichen Ansprüche entschieden wird. Entweder sie stehen Ihnen juristisch zu oder eben nicht.

 

Glauben Sie, dass man allein aufgrund von Paragraphen urteilen kann über die Wertschätzung, die Verletzungen und die Wut, die familiäre Auseinandersetzungen leider oftmals hervorrufen?

 

Wo bleiben Ihre eigenen Bedürfnisse und Ihre persönlichen Wünsche?

 

Ist nun das gerichtliche Urteil gefällt, ist über den gesetzlichen Anspruch entschieden.

 

Stellen Sie sich bitte die Frage, wie sich das für Sie anfühlen würde. Haben Sie auch das Gefühl, dass etwas fehlen könnte? Zum Beispiel, dass Sie vor Gericht nicht über Ihre Trauer, Ihre Verletzungen, Ihre Wut, aber auch nicht über Ihre Liebe und Wertschätzung reden konnten?

 

Gerichtliche Konfliktklärung orientiert sich am Gesetz und nicht an Ihren subjektiven Bedürfnissen und Wünschen. Oft bleiben Ihre Themen, deretwegen Sie sich möglicherweise schon seit Jahren unglücklich fühlem, bestehen.

 

Es stellt sich also die Frage, wer Ihre Interessen vollumfänglich vertreten kann. Jemand Fremdes oder besser Sie selbst?

 

Bleibt das Problem, dass es uns Menschen erstens sehr schwer fällt, schwierige Themen persönlich miteinander zu besprechen. Hier können Ihnen fachlich geschulte Personen, zB Mediatoren helfen.

 

Eine Mediation gibt Ihnen den Rahmen, um Ihre Ärgernisse, all DIhre Wut und Trauer auszusprechen und zu wissen, dass Ihnen derjenige zuhört, der daran beteiligt ist, dass es Ihnen so geht, wie es Ihnen geht. Und dass Sie eine Plattform haben, auf der Sie klar sagen können, welche Bedürfnisse Sie haben und welche Emotionen und Wünsche Sie leiten?

 

An diesem Punkt wird das Besondere an einer Mediation deutlich: Im Gegensatz zur gerichtlichen Auseinandersetzung, öffnet sich durch das Miteinander-Reden die Tür zu einer Annäherung und zu einer wirklichen Streitbeilegung.

 

Sie sehen, die Frage, wer Ihre Interessen vertritt und Ihre Ansprüche durchsetzen soll, ist von entscheidender Bedeutung. Eine Mediatorin hilft Ihnen dabei, den für Sie richtigen Weg zu finden, mit Streit in Ihrer Familie umzugehen.

 

Finden Sie Ihren Weg

 

Ich freue mich darüber, dass Sie wahrgenommen haben, dass es neben der juristischen Auseinandersetzung weitere erfolgversprechende Möglichkeiten gibt, wie Sie mit Ihren Konflikten umgehen können. Mediation bereitet Ihnen einen Weg, dessen Ziel Sie selbst beeinflussen können, dessen Richtung Sie steuern können, bei dessen Bewältigung Sie Unterstützung bekommen und Sicherheit. 

 

Ihr Weg, mit Deinen Konflikten umzugehen, ist vor allem eine Frage Ihrer persönlichen Perspektive. Und somit ist der Weg, den Sie bewußt selbst für sich wählen genau der richtige. Eine Mediatorin begleitet und unterstützt Sie, bis Sie Ihre Interessen verwirklicht haben.

 

Dabei wird sie Sie immer wieder ermutigen: Hören Sie auf Ihr Gefühl und denken Sie daran: Miteinander reden hilft!